„Shiki-Omakase“: Ist dieses Sushi den hohen Preis wert?

Herbert Hacker über das neue Sushi-Lokal „Shiki-Omakase“ in der Krugerstraße.

Was bedeutet „Omakase“ und um welches Lokal handelt es sich?

Der gebürtige Japaner und Dirigent Joji Hattori eröffnete 2011 in der Krugerstraße mit dem „Shiki“ das wohl beste japanische Restaurant der Stadt. Jetzt hat er noch einen draufgelegt und ein paar Schritte weiter das „Shiki Omakase“ eröffnet. „Omakase“ steht für „ich überlasse es dir“, also dem Koch. In dem kleinen Hinterzimmer der „Shiki-Boutique“ ist nur Platz für acht Personen, sämtliche Nigiri-Sushi und Sashimi entstehen „à la minute“ vor den Augen der Gäste.

Wie verläuft der Abend?

Das Dinner beginnt um 18.30 Uhr, Lunch um 12.30 Uhr. Küchenchef Alois Trend und die Sushi-Meister Hiroki Takahashi und Ruben Gorcea klären über die aktuelle Menüfolge auf. Dann geht’s los. Ein Gang besser als der andere. Schon zu sehen, wie die Fische geschnitten werden, fasziniert. Mit dem, was bislang in Wien als Sushi galt, hat das  nichts zu tun. Da liegen Welten dazwischen, nein Galaxien.