SHIKI Omakase: Fine Dining auf japanisch

Joji Hattori, international als Dirigent und Geiger bekannt, erweitert sein SHIKI-Universum um ein besonders intimes kulinarisches Projekt: das SHIKI Omakase in der Krugerstraße 15. Acht Plätze, ein einziger Menüverlauf und ein Erlebnis, das so präzise inszeniert ist wie ein Konzertabend.

Auf den ersten Blick wirkt der neue Raum hinter der SHIKI Boutique und Sakethek unscheinbar. Doch sobald die Gäste Platz nehmen, beginnt ein Abend, der sich ganz der traditionellen japanischen Omakase-Kultur widmet. Omakase bedeutet „Ich überlasse es dir“ und beschreibt eine Haltung, bei der die Gäste dem Koch die vollständige Entscheidung überlassen. Jeder Schnitt, jede Komposition entsteht unmittelbar vor ihren Augen. Die Nähe zwischen Köchen und Gästen erlaubt genaueres Hinschauen, Nachfragen und richtiges Eintauchen.

Ein kulinarisches Erlebnis in intimen Rahmen

Hattori erzählt, dass dieses Konzept in ihm gereift sei und eine Erweiterung des Shiki Angebots sein soll. Im Haupthaus setze er auf moderne japanische Küche, westlich präsentiert und bewusst mit Messer und Gabel essbar. „Aber ich wollte immer auch ein kleines Restaurant mit wirklich traditioneller japanischer Küche“, sagt er. Erst mit der neuen Immobilie wurde dieser Wunsch möglich: Eine kleine Sushi-Bar, zwei Köche, acht Plätze, mehr braucht es nicht, um die kompromisslose Form des Omakase umzusetzen.

Das Menü folgt der Logik der Sushi-Kaiseki-Tradition: viele kleine Vorspeisen, danach die Sushi-Gänge, alles à la minute. Der Sushireis wird erst kurz vor Ankunft der Gäste gekocht und kühlt auf jene lauwarme Temperatur ab, die in Japan als ideal gilt. „In einem klassischen Sushi-Kaisiki-Restaurant gibt es kein Fleisch. Da brechen wir eine Regel: Wir haben zwölf Gänge, zwei davon sind mit Fleisch.“, so Hattori.

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